Der Bayerische Biodiversitätspreis

Unter dem Motto "Lebensraum Baum" lobt der Bayerische Naturschutzfonds zum vierten Mal den Bayerischen Biodiversitätspreis "NaturVielfaltBayern.“ aus.

Der Bayerische Naturschutzfonds trägt damit dazu bei, die 2008 von der Staatsregierung beschlossene Strategie zum Erhalt der Biologischen Vielfalt in Bayern umzusetzen. Der Bayerische Biodiversitätspreis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen. Eine Aufteilung des Preisgeldes ist möglich.

Bayerischer Biodiversitätspreis 2016: "Lebensraum Baum"

Was wird prämiert?

Der aktuelle Themenschwerpunkt "Lebensraum Baum" zielt inhaltlich auf Erfassungs- und Umsetzungsprojekte, die in besonderer Weise Möglichkeiten zum Erhalt des für die Artenvielfalt wertvollen "Lebensraums Baum" aufzeigen.

Bewerbungsfrist:

31. Januar 2016

Teilnehmer:

Bewerben können sich unter anderem:

  • Vereine,
  • Verbände,
  • Projektgruppen,
  • Kommunen und kommunale Einrichtungen,
  • Schulen,
  • Kirchen,
  • Einzelpersonen.

Ausgezeichnet werden:

  • Umsetzungssprojekte:
    Projekte, die in besonderer Weise Möglichkeiten zur Sicherung und Verbesserung der biologischen Vielfalt von Baumhabitaten aufzeigen.
    und
  • Projekte zur Erfassung der Biodiversität:
    Beiträge ehrenamtlich engagierter Kartierer/Gruppen oder wissenschaftliche Arbeiten zur Verbesserung des Kenntnisstandes zu Vorkommen und Sicherung der Arten.

Bewertungskriterien

Die Projekte sollen grundsätzlich die fachlichinhaltlichen Zielsetzungen der Förderrichtlinien des Bayerischen Naturschutzfonds erfüllen, aber nicht bereits vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert werden.

Bewerungskriterien bei Umsetzungsprojekten:

Naturschutzfachliche Bedeutung:

  • Qualität der Durchführung
  • Modellhaftigkeit und Übertragbarkeit
  • Biodiversitätsbezug in Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Bewerungskriterien bei Projekten zur Erfassung der Biodiversität:

  • Außerordentlich hohes ehrenamtliches Engagement
  • Vermittlungsfähigkeit der gewonnenen Erkenntnisse
  • Eingang der Daten in die praktische Naturschutzarbeit