Ingostadt - BayernNetzNatur-Projekte

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Projektname: Gerolfinger Eichenwald

Beschreibung: Die parkartige Landschaft des Gerolfinger Eichenwaldes mit ihrem kleinräumigen Nebeneinander unterschiedlicher Lebensräume ist eine Folge der dynamischen Kräfte der Donau und der jahrhundertealten Nutzung durch den Menschen. Im Rahmen des BayernNetz Natur-Projektes soll das breite Lebensraumspektrum - von der Naturlandschaft der Auwälder bis zu der parkartig aufgelichteten Kulturlandschaft - erhalten und optimiert werden. Dabei sollen althergebrachte Wirtschaftsweisen wie z. B. die Mittelwaldbewirtschaftung und die extensive Grünlandnutzung zum Einsatz kommen. 2003/2004 wurden Gehölzinseln gepflanzt und Brennenstandorte entbuscht.

Projektträger: Landkreis: kreisfreie Stadt Ingolstadt, Landkreis

Ansprechpartner: Thomas Schneider (thomas.schneider@ingolstadt.de)

weitere informationen: http://www.ingolstadt.de/expo/eichenwald_kapitel_00_de.htm


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Projektname: Auenkonzept Donau

Beschreibung: 1995 beschloss der Ingolstädter Stadtrat, mit finanzieller Unterstützung des LIFE-Programmes der EU , eine Machbarkeitsstudie zur Wiedervernässung der Donau-Auen zwischen Neuburg und Ingolstadt in Auftrag zu geben. Die Studie wurde vom Auen-Institut des WWF bearbeitet (http://www.ingolstadt.de/expo/uebersicht_auenkonzept_de.htm). Die Stadt Ingolstadt und der Lkr. Neuburg-Schrobenhausen haben eine Arbeitsgemeinschaft Auenrenaturierung gegründet. Eine Projektsteuergruppe Renaturierung der Donau-Auen zwischen Neuburg und Ingolstadt ist mit der Umsetzung der Auenstudie befasst. Näheres in der von der Stadt Ingolstadt herausgegebenen Broschüre u. Faltblatt, Arbeitsgemeinschaft, 2005 lief die Planfeststellung, Umsetzung erster größerer Maßnahmen 2006. Inzwischen wurde das auf Betreiben des LKr. ND das Auenzentrum Neuburg gegründet, dazu gehören das Aueninsitut (Außenstelle der KA Eichstätt, Aufgabe: Forschung), sowie ein geplnates Infozentrum und Auenforum (Aufgabe: Information)

Projektträger: Landkreis: Neuburg-Schrobenhausen, Stadt Ingolstadt, Sonstige Behörden: WWA Ingolstadt, Sonstige: Arbeitsgemeinschaft Stadt und Landkreis

Ansprechpartner: Siegfried Geißler (siegfried.geissler@lra-nd-sob.de)

weitere informationen: http://www.ingolstadt.de/donauauen/


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Projektname: Schuttermoosprogramm

Beschreibung: Die Ziele und Maßnahmen für das Schuttermoos wurden in dem 1995 fertiggestellten Schuttermoosprogramm der Arbeitsgemeinschaft Schuttermoos dargelegt. Neben der Erhaltung und Entwicklung wertvoller Biotope ist eine Vernetzung isolierter Feuchtlebensräume, die Wiedervernässung geeigneter Teilflächen und die Schaffung von Nahrungshabitaten für Storch und Großen Brachvogel vorgesehen. Die Schutterniederung dient der städtischen Bevölkerung zugleich als Naherholungsgebiet. Die Wasserwirtschaft arbeitet an einer Verbesserung der Wasserqualität, der Erhaltung und Reaktivierung von Altwässern und der Verbesserung der Durchgängigkeit der Gewässer.

Projektträger: Landkreis: Stadt Ingolstadt, Sonstige Behörden: WWA Ingolstadt, Naturschutzverband: LBV-Ingolstadt

Ansprechpartner: Michael Wenk (michael.wenk@ingolstadt.de)


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Projektname: Lohenprogramm Ingolstadt

Beschreibung: 1991 hat der Stadtrat von Ingolstadt das Lohenprogramm beschlossen, das die Reaktivierung ehemaliger Altarme von Donau und Sandrach als Ziel verfolgt. Seither wurden über 20 Teilprojekte zur Renaturierung in und um Ingolstadt umgesetzt. Die Umsetzung bezieht neben der Stadtverwaltung und den Fachbehörden zahlreiche Gruppen und Verbände mit ein (breite Bürgerbeteiligung). Über den Lohengürtel sollen die westlich und östlich der Stadt gelegenen Auwälder der Donau miteinander verbunden werden (Biotopverbund). Die erhaltenen und renaturierten Lohen (wie z. B. die bereits realisierte Einbogenlohe) dienen dazu als Trittsteinbiotope. Auenkonzept und Lohenprogramm wurden als registrierte Projekte der Weltausstellung EXPO 2000 anerkannt. Das Lohenprogramm wurde in den Jahren 1995 bis 2000 durch das LIFE-Programm unterstützt. Derzeit werden die Lohen vor allem über die Ausgleichsregelung (Bauleitplanung) reaktiviert. Die Entlandung und Pflege der bestehenden Lohen übernimmt das Gartenamt der Stadt Ingolstadt.

Projektträger: Landkreis: Stadt Ingolstadt

Ansprechpartner: Sonja Hönig (sonja.hoenig@ingolstadt.de)

weitere informationen: http://www.ingolstadt.de/expo/lohenprogramm_de.htm