Stadt Landshut - BayernNetzNatur-Projekte

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Projektname: Klötzlmühlbach

Beschreibung: Der Klötzelmühlbach ist ein künstliches Gewässer (alter Mühlbach), der als Ausleitung aus der Amper diese mit der Isar verbindet. Aufbauend auf der Stadt-Biotopkartierung Landshut wurde 1992 ein Pflege- und Entwicklungsplan erstellt auf dessen Grundlage seitdem Naturschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Der Klötzlmühlbach ist aufgrund der Vorkommen von Bachmuschel und Gemeiner Keiljungfer von landesweiter Bedeutung. Zum Projekt liegt eine von der Stadt herausgegebene kleine Broschüre vor.

Projektträger: Landkreis: Stadt Landshut

Ansprechpartner: Josef Gschwendtner (Josef.Gschwendtner@landshut.de)


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Projektname: Maria Bründl und Salzdorfer Tal

Beschreibung: Strukturreiche Kulturlandschaft mit Hecken, Magerrasen, Feuchtwiesen, Hangquellaustritten, Altgrasbestand. Uferschwalbenkolonie in einer aufgelassenen Bentonitgrube (überregional bedeutsam, Förderung durch Bayer. Naturschutzfonds). Umwandlung von Acker in Grünland von der Stadt gefördert, Für Neubau der JVA am Rande des Gebietes sind Ausgleichsmaßnahmen im Gebiet geplant, Stadt hat im Gebiet Flächen gepachtet.

Projektträger: Landkreis: Stadt Landshut

Ansprechpartner: Josef.Gschwendtner (Josef.Gschwendtner@landshut.de)


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Projektname: Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut mit Isarleite

Beschreibung: Ehemaliger Standortübungsplatz ist NSG, mit hoher Standortvielfalt. In einem Pflege- und Entwicklungsplan wurden die Ziele des Naturschutzes für das Gebiet erläutert. Wichtigste Ziele sind die Erhaltung und Optimierung wertvoller Biotope, an geeigneten Standorten auch die Neuanlage von Lebensraumstrukturen, die Vernetzung mit dem Umland (u. a. Aufbau eines Magerrasen-Verbund zu den Brennen der Unteren Au), eine extensive und gelenkte Naherholung sowie die Nutzung für Lehre und Forschung (v. a. FH Weihenstephan, Fachschule Schönbrunn). Auf der Grundlage eines Beweidungskonzeptes pflegt ein Schäfereibetrieb (Jahn aus Vilsbiburg) den größten Teil der Offenlandflächen. Seit 2002 werden im unteren Teil schrittweise standortfremde Gehölze beseitigt, 2002 wurden Amphibientunnel in den Randbereichen des Projektgebietes angelegt, 2003 wurde ein Besucherlenkungskonzept erarbeitet, das derzeit nach und nach umgesetzt wird (Aussichstturm, Lehrpfade, Faltblatt etc.). Im Juli 2011 wurde das Projektgebiet auf die Bereiche des ehemal. Standortübungsplatzes im Landkreis Landshut ausgeweitet.

Projektträger: Landkreis: Stadt Landshut, Naturschutzverband: BN Kreisgruppe Landshut

Ansprechpartner: Josef Gschwendtner (Josef.Gschwendtner@landshut.de)