Landshut - BayernNetzNatur-Projekte

273

274

Projektname: Vilstal

Beschreibung: Die Vils ist eine wichtige Lebens- und Verbindungsader im niederbayerischen Isar-Inn-Hügelland. Ziel der Maßnahmen ist insbesondere die Sicherung und der Erhalt der aktuellen Wiesenbrüterlebensräume um Frontenhausen/Marklkofen und östl. Eichendorf. Ziel in Teilbereichen des Vilstales ist die Wiederherstellung, Verbesserung bzw. Neuschaffung auetypischer Lebensräume durch: - Anhebung des Grundwasserstandes, - Wiederherstellung der natürlichen Abflussdynamik der Vils mit sporadischen Hochwässern, - keine weiteren Ausbaumaßnahmen zur Verhinderung von Überflutungen, - natürlicher Rückbau begradigter und/oder kanalisierter Vilsabschnitte.

Projektträger: Landkreis: Dingolfing-Landau, Naturschutzverband: BN

Ansprechpartner: Matthias Walch (matthias.walch@landkreis-dingolfing-landau.de)


274

Projektname: Tal der Großen Laber

Beschreibung: Projekt zur Optimierung eines Flusstales mit Niedermooren und Wiesenbrütergebieten. Auf Initiative der Wasserwirtschaftsverwaltung entstanden und durch die Verknüpfung verschiedener Themenbereiche (Naturschutz, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft) vorbildlich. Inzwischen in Teilbereichen ökologisches Verfahren zur ländlichen Entwicklung

Projektträger: Sonstige Behörden: WWA Landshut, Landschaftspflegeverband: VöF

Ansprechpartner: Hubert Schacht (Hubert.Schacht@wwa-la.bayern.de)


274

Projektname: Quellgebiet der Kleinen Laber

Beschreibung: Das Quellgebiet der Kleinen Laaber wird in seiner Gesamtheit als überregional eingestuft. Naturschutzfachliche Maßnahmen sollen dem Gesamtengebiet zu Gute kommen. Seit 1992 kümmert sich die Ortsgruppe Rottenburg des BN um die Erhaltung, Optimierung und den Aufbau eines Biotopverbundes im Quellgebiet der Kleinen Laaber. Das Gebiet besteht aus mehreren Feuchtwäldern mit Quellen, teils vermoorten Hangquellsümpfen, Fließgewässern, Gräben und Feuchtwiesen. Einzugsgebiet: 700 ha, unmittelbare Quellbereiche: 10 ha. Im Kerngebiet haben sich noch 40 landkreisbedeutsame Pflanzenarten erhalten. Die Gemeine Flussmuschel kam früher hier vor (Schalenfunde), Die Große Teichmuschel ist seit etwa Mitte der 80er Jahre im Gebiet ausgestorben Auf der Grundlage umfangreicher Kartierungen wurde ein Pflegekonzept (Lindner-Haag 1994) erstellt. Inhalte des Konzeptes: Wiederaufnahme der Pflege/Nutzung langjähriger Feuchtbrachen, Ausbreitung der verbliebenen Feuchtwiesenrelikte durch Aushagerung und Vernässung, Biotopverbund entlang von Gräben, Ranken und Feldgehölzen, Pufferstreifen an Gewässern. Umsetzung seit 1994. Es existiert ein Bericht zur Umsetzung des Projektes (Lindner-Haag 2000). .

Projektträger: Naturschutzverband: BN Ortsgruppe Markt Pfeffenhausen

Ansprechpartner: Katharina Blümm (katharina.bluemm@landkreis-landshut.de)


274

Projektname: Mettenbacher- und Grießenbacher Moos

Beschreibung: Das Mettenbacher und das Grießenbacher Moos sind Kerngebiete des Biotopverbunds in Bayern. Sie haben vor allem aufgrund der Vorkommen gefährdeter Wiesenbrüter-, Amphibien- und Insektenarten sowie als Wuchsort seltener Pflanzenarten der Niedermoore eine landesweite naturschutzfachliche Bedeutung. Vorrangige Ziele des Projekts sind: Verbesserung der Habitatsituation wiesenbrütender Vogelarten durch geeignete Maßnahmen, Sanierung von Niedermoorstandorten, Wiederherstellung von Niedermoor-Lebensräumen. Vom Bayer. Naturschutzfonds wurden für den Zeitraum 2000 - 2002 476 T€ Förderung bewilligt, der Bayer. Naturschutzfonds förderte auch das Rahmenkonzept, das seit Herbst 1999 vorliegt (Pirkl & Riedel, im Büro vorhanden). In Stiftungsratssitzungen am 28.11.2002 und am 09.11.2009 wurde die Förderung der Projektfortsetzung beschlossen (Laufzeit: 2003-2009, 1.260.000 € Förderung, 75%, Laufzeit: 2010-2014, 937.500 €, 75%).

Projektträger: Landkreis: Landshut

Ansprechpartner: Helmut Naneder (Helmut.Naneder@landkreis-landshut.de)


274

Projektname: Isarleiten im Landkreis Landshut

Beschreibung: Das Projektgebiet enthält die Relikte der ehemals großflächig verbreiteten Extensivweiden, Halbtrockenrasen, Salbei-Glatthaferwiesen, thermophilen Säume und Gehölze (Wäldchen) an den steilen süd- und westexponierten Leiten des Isartales und den Ausgängen der asymmetrischen Seitentäler des Tertiärhügellandes. Die Lebensgemeinschaften enthalten eine Mischung aus Arten der Kalkmagerrasen (Isartal, Kalk- u. Dolomithorizonte im Tertiär) und der bodensauren Magerrasen des Tertiärhügellandes. Fläche des Planungsgebietes etwa 700 Hektar (12 km Länge). Kauf von etwa 3 ha Magerrasen am Kalteller Berg durch den LBV Landshut mit Unterstützung des Bayer. Naturschutzfonds im Jahr 1999. Durch die öffentliche Hand wurden in der Gemarkung Weng zwischen 2001 und 2004 vier Flurstücke (ca. 2,7 ha) am Wengerer Berg angekauft (Zahlung aus Ersatzgeldern bzw. Erwerb für das gemeindliche Ökokonto) und optimiert. Auch am Stöckelberg wurden Flächenankäufe getätigt. Jährlich werden sowohl auf Flächen im Besitz der öffentlichen Hand bzw. von Verbänden wie auch auf zahlreichen Privatflächen Maßnahmen entsprechend dem PEPL umgesetzt.

Projektträger:

Ansprechpartner: Katharina Blümm (katharina.bluemm@landkreis-landshut.de)


274

Projektname: Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut mit Isarleite

Beschreibung: Ehemaliger Standortübungsplatz ist NSG, mit hoher Standortvielfalt. In einem Pflege- und Entwicklungsplan wurden die Ziele des Naturschutzes für das Gebiet erläutert. Wichtigste Ziele sind die Erhaltung und Optimierung wertvoller Biotope, an geeigneten Standorten auch die Neuanlage von Lebensraumstrukturen, die Vernetzung mit dem Umland (u. a. Aufbau eines Magerrasen-Verbund zu den Brennen der Unteren Au), eine extensive und gelenkte Naherholung sowie die Nutzung für Lehre und Forschung (v. a. FH Weihenstephan, Fachschule Schönbrunn). Auf der Grundlage eines Beweidungskonzeptes pflegt ein Schäfereibetrieb (Jahn aus Vilsbiburg) den größten Teil der Offenlandflächen. Seit 2002 werden im unteren Teil schrittweise standortfremde Gehölze beseitigt, 2002 wurden Amphibientunnel in den Randbereichen des Projektgebietes angelegt, 2003 wurde ein Besucherlenkungskonzept erarbeitet, das derzeit nach und nach umgesetzt wird (Aussichstturm, Lehrpfade, Faltblatt etc.). Im Juli 2011 wurde das Projektgebiet auf die Bereiche des ehemal. Standortübungsplatzes im Landkreis Landshut ausgeweitet.

Projektträger: Landkreis: Stadt Landshut, Naturschutzverband: BN Kreisgruppe Landshut

Ansprechpartner: Josef Gschwendtner (Josef.Gschwendtner@landshut.de)