Mühldorf a.Inn - BayernNetzNatur-Projekte

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Projektname: Thalhamer Moos im Isental

Beschreibung: Projektstart war im Oktober 2000. Träger des Projektes ist die Wildland-GmbH. Ziel des Projektes ist die Erhaltung dieses wertvollen Niedermoorgebietes und die Optimierung der Lebensräume im Hinblick auf die Zielarten: Ameisenbläulinge, Bekassine, Brachvogel, Blau- und Braunkehlchen, Rebhuhn und Wachtel. Maßnahmen sind die Entbuschung alter Torfstiche, die Anlage von Wiesen-Seigen sowie die Erst- und Folgepflege von Streu- und Nasswiesen. Im Projekt wurden die örtliche Landwirtschaft und die breite Öffentlichkeit intensiv eingebunden.

Projektträger: Naturschutzverband: Wildland-Stiftung Bayern

Ansprechpartner: Patrizia Weindl (Patrizia.Weindl@wildland-bayern.de)

weitere informationen: http://www.wildland-bayern.de/projekte/thalhamer-moos/


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Projektname: Blühendes Inntal

Beschreibung: Im Zentrum des Projekts Blühendes Inntal stehen Extensivgrünländer und Trockenstandorte im Inntal sowie entlang der Innleite im Landkreis Mühldorf. Hintergrund ist der dramatische Rückgang insbesondere der Extensivgrünländer sowohl im Landkreis Mühldorf, als auch in Oberbayern, Bayern und Europa. Trotz dieses starken Rückgangs sind im Projektgebiet noch zahlreiche wertgebende, bayernweit stark gefährdete Arten zu finden. Das Gebiet hat darüber hinaus noch eine überregionale Bedeutung für den Biotopverbund. Auch vor diesem Hintergrund wird das Projekt sowohl als BayernNetz Natur- als auch als Biodiversitätsprojekt geführt. Seit 2012 (bis Ende 2014) von Naturschutzfonds und Bezirk Oberbayern gefördetes Projekt (Projektmanagement, Flächenankauf, Öffentlichkeitsarbeit, Erfolgskontrolle).

Projektträger: Landkreis: Mühldorf

Ansprechpartner: Claudia Huber (claudia.huber@lra-mue.de)

weitere informationen: http://www.lra-mue.de/de/pub/buergerservice/fachbereiche/naturschutz/fachlicher_naturschutz/projekt_


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Projektname: Natur.Vielfalt.Isental

Beschreibung: Das Projektgebiet umfasst die Isen und deren Talaue zwischen Lengdorf im Westen und Weidenbach im Osten. Aufgrund der noch vergleichsweise guten Biotopausstattung handelt es sich nach dem Arten- und Biotopschutzprogramm Bayern (STMLU 1994, 2001) um ein Schwerpunktgebiet des Naturschutzes mit überregional bedeutsamen Vermoorungen und Vorkommen zahlreicher bedrohter Pflanzen- und Tierarten. Charakteristisch sind v. a. wiesenbrütende Vogelarten wie Bekassine oder Großer Brachvogel, aber auch seltene Libellenarten in Kleingewässern und an Gräben oder gefährdete Schmetterlings-, Heuschrecken- und Pflanzenarten auf den Streu-, Nass- und Feuchtwiesen. Aufgrund der Verschlechterungen in den letzten Jahrzehnten für Moore, naturnahe Gewässer- und Auenlebensräume sowie deren typische Pflanzen- und Tierarten besteht ein dringender Handlungsbedarf zur Sicherung und Optimierung naturnaher Flächen, Vernetzung verbliebener Lebensräume und die Durchführung gezielter Artenhilfsmaßnahmen. Langfristiges Leitbild ist ein weitgehend naturnaher Verlauf der Isen mit ungenutzten bzw. extensiv genutzten Uferrandstreifen sowie artenreichen Streu-, Nass- und Feuchtwiesen in der angrenzenden Aue. Davon sollen die charakteristischen Arten profitieren und wieder stabile Bestände entwickeln. Die geplanten Maßnahmen sollen vorrangig in sechs Schwerpunktgebieten (Wiesenbrütergebiet bei Embach, Streuwiesen bei Oberdorfen, Dorfener Moos, Wöhrmühlwiesen, Thalhamer Moos/Moosmühlwiesen) umgesetzt werden. Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen sollen mit Mitteln der Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinie (LNPR) und über gängige Agrarumweltprogramme (AUM) finanziert werden. Projektmanagement, Grunderwerb/langfristige Pacht, begleitende Öffentlichkeitsarbeit und Evaluierung werden vom Bayerischen Naturschutzfonds und dem Bezirk Oberbayern gefördert.

Projektträger: Sonstige: Trägergemeinschaft Natur.Vielfalt.Isental

Ansprechpartner: Eric Imm (imm.wildland@jagd-bayern.de)


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Projektname: Allen Unkenrufen zum Trotz: Entwicklung und Umsetzung einer Strategie zum landfr

Beschreibung: Die Gelbbauchunke ist deutschlandweit stark gefährdet. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer langfristigen Strategie zum Schutz der Art in den Landkreisen Altötting, Erding, Freising, Mühldorf, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen. Hier soll der Habitatverbund wiederhergestellt werden. Zentrales Element ist dabei die Entwicklung einer langfristigen Strategie zur regelmäßigen Neuschaffung bzw. angepassten Nutzung ephemerer Lebensräume im Alltag. Wesentlich ist deshalb die Einbindung verschiedener Land-Nutzergruppen und wichtiger Flächeneigentümer, die durch geeignete Kommunikationsstrukturen angesprochen und zur Realisierung von unkenfreundlichem Verhalten im Alltag angeregt werden sollen. Durch den Aufbau eines lokalen Patensystems soll auch die Betreuung einzelner Vorkommen nachhaltig gesichert werden. Das Projekt umfasst Maßnahmen zur Wiederherstellung und Neuschaffung von Laichhabitaten (z. B. durch Beweidung, Dynamisierung von Auen etc.) und die Umsetzung eines umfassenden Konzepts zur Öffentlichkeitsarbeit. Die wesentlichen Vorhabensziele sind: 1. Verankerung des Schutzes der Gelbbauchunke und ihrer ephemeren Lebensräume als Selbstverständlichkeit im täglichen Handeln. 2. Verbesserung des öffentlichen Bewusstseins hinsichtlich der Gefährdung und des Schutzes der Gelbbauchunke und ihrer Lebensräume sowie der Bedeutung des Biotopverbundes als wesentliche Voraussetzung für die biologische Vielfalt. 3. Sicherung und Wiederherstellung einer langfrstig überlebensfähigen Metapopulation aus miteinander in Austausch stehenden Lokalpopulationen. 4. Entwicklung einer auch auf andere Gebiete übertragbaren Strategie zum Schutz der Gelbbauchunke und anderer gefährdeter Arten ephemerer Lebensräume.

Projektträger: Landkreis: Freising, Altötting, Neuburg-Schrobenhausen, Naturschutzverband: Bund Naturschutz

Ansprechpartner: Dr. Miriam Hansbauer (Dr.Miriam.Hansbauer@kreis-fs.de)