Best-Pratice-Projekt: Ökologisches Entwicklungskonzept für das Tal der Großen Laber

Modellcharakter

weissstorch

In diesem Projekt wurde das „Landshuter Modell“ erfunden – eine besondere Form der Zusammenarbeit der Akteure: Auf Grundlage einer fundierten Bestandsaufnahme formulierte zunächst jede Fachsparte (Wasserwirtschaft, Naturschutz, Landwirtschaft) eigenständig ihre gebietstypischen Ziele, die dann flächenscharf und flächendeckend in fünf Nutzungskategorien „übersetzt“ wurden. Durch „Verschneidung“ der jeweiligen Zielkarten mit Hilfe eines geografischen Informationssystems gelang es Konflikte räumlich zu identifizieren und darauf aufbauend Lösungen zu erarbeiten. Wesentlich für die erfolgreiche Durchführung und Umsetzung dieses integrativen ökologischen Planungs- und Umsetzungskonzeptes sind – neben der engagierten, guten Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure – der Einsatz eines Agraringenieurs mit ökologischer Ausbildung als zentraler Ansprechpartner für die Bewirtschafter und Flächenbesitzer vor Ort. Sehr hilfreich war auch eine Flurneuordnung, die durch das Amt für ländliche Entwicklung durchgeführt wurde.

Träger

Wasserwirtschaftsamt Landshut, Markt Langquaid, Gemeinde Herrngiersdorf, Markt Rohr i. NB, Landkreis Kelheim, Stadt Rottenburg a. d. Laaber, Landesbund für Vogelschutz

Wasserwirtschaftsamt Kehlheim Projektsteckbrief Labertal