Projekte zur Umsetzung der Bayerischen Biodiversitätsstrategie

Projekt „Löffelkraut & Co.“

Träger: BUND Naturschutz in Bayern (BN)

Löffelkraut

Modellcharakter:

Das Projekt „Löffelkraut & Co.“  strebt die Erhaltung und Pflege des Bayerischen Löffelkrauts (Cochlearia bavarica) an, das weltweit nur in Bayern vorkommt. Es trägt damit zur Umsetzung der Bayerischen Biodiversitätsstrategie bei. Das Projekt wird vom BUND Naturschutz in Bayern (BN) umgesetzt und aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt sowie vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert.

Das Projektgebiet erstreckt sich auf die Landkreise Ebersberg, München (Land), Ober-, Ost- und Unterallgäu, Rosenheim und Weilheim-Schongau sowie die kreisfreie Stadt Kaufbeuren. Nur dort kommt das Bayerische Löffelkraut noch vor.

Das Bayerische Löffelkraut ist eine endemische Pflanze in Bayern, für deren Erhaltung der Freistaat eine besondere Verantwortung trägt. Durch das Projekt sollen alle verbliebenen Lebensstätten dieser seltenen Art gesichert werden. Vom Schutz der europaweit bedeutsamen Lebensraumtypen an Kalk-Quellen profitieren auch weitere stark gefährdete Pflanzenarten wie Gelber Lein und Geschnäbelter Gold-Hahnenfuß. Im Projekt werden außerdem Maßnahmen zur Aufbereitung der Kenntnisse über das Löffelkraut sowie für die Öffentlichkeitsarbeit und Kooperation mit Verbänden und Behörden umgesetzt. Die Beteiligung vieler externer Personen im Rahmen eines neu entwickelten Betreuer-Netzwerkes ist für den Erhalt der endemischen Kostbarkeiten sehr hilfreich.

Auszeichnung Bundespreis UN-Dekade Biologische Vielfalt

Der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber zeichnete am 31. Juli 2014 das Projekt aufgrund seiner besonderen Bedeutung für den Artenschutz in Bayern mit dem Bundespreis UN-Dekade Biologische Vielfalt in Benningen aus.

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