Straubing-Bogen - BayernNetzNatur-Projekte

Projektname: Tal der Kleinen Laber

Beschreibung: Erhalt und Optimierung von Wiesenbrüter- und Weißstorchlebensräumen im Tal der Kleinen Laber zwischen Neufahrn i. Ndb. und Mündung in die Große Laaber. Schwerpunktbereich sind Maßnahmen im Umfeld der regelmäßig besetzten Weißstorchorste in Pfaffenberg und Laberweinting: Grunderwerb, Anlage von Kleingewässern, extensive Grünlandnutzung (VNP), Umbau von Ackerflächen in Grünland, Wiederaufnahme der Nutzung von brachliegenden Feuchtflächen

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Projektträger: Naturschutzverband: LBV KG SR

Ansprechpartner: Alexander Straub (Straub.Alexander@landkreis-straubing-bogen.de)


Projektname: Straßkirchner Moos

Beschreibung: Gegenstand des Projektes ist die Erhaltung und Entwicklung eines für die niederbayerische Donauniederung typischen Niedermoores. Der Zustand der Gräben wurde durch die Anlage von Uferrandstreifen und Gestaltungsmaßnahmen verbessert. Grundstücke zur Biotopneugestaltungen wurden erworben (Nahrungsbiotop Weißstorch). Die Rückverwandlung von Ackerflächen in Grünland auf Niedermoorstandorten wurde angestrebt. Im Bereich erworbener Grundstücke sollen Entwässerungsgräben aufgelassen werden.

Projektträger: Gemeinde: Straßkirchen, Irlbach, Sonstige Behörden: ALE Niederbayern, Sonstige: TG Straßkirchner Moos

Ansprechpartner: Bürgermeister Eduard Grotz (info@vg-strasskirchen.de)


Projektname: Kiesabbaugebiet bei Parkstetten

Beschreibung: Ein Teilbereich eines Großkiesabbaugebietes im Donauraum wurde zu einem Naturschutz-Schwerpunktgebiet entwickelt. Verschiedene Maßnahmen wurden dazu umgesetzt:- Ankauf,- Einsatz von Förderprogrammen zur extensiven Wiesennutzung (VNP und EA),- Gestaltung von Ausgleich/Ersatzmaßnahmenflächen,- naturnahe Rekultivierung,- Unterschutzstellung.

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Projektträger: Landkreis: Straubing-Bogen, Naturschutzverband: LBV Kreisgruppe

weitere Informationen: http://straubing.lbv.de/

Ansprechpartner: Stefan Radlmair (stefan.radlmair@reg-nb.bayern.de)


Projektname: Gollau

Beschreibung: Den Kern der Gollau bildet ein verlandeter Donaumäander nördlich von Straubing, der trotz starker landwirtschaftlicher Intensivierungstendenzen in der Vergangenheit eine herausragende Artenausstattung bewahren konnte. Ziel des Projektes ist es, durch Überführung der Flächen in die öffentliche Hand insgesamt eine Nutzungsextensivierung sicherzustellen und auf der Grundlage eines PEPL biotopgestaltende Maßnahmen (Kleingewässer, Pflanzungen, Wiedervernässung) durchzuführen. Schwerpunkte: Wiesenbrüter, Flora und Fauna der Grabenröhrichte und Großseggenrieder, Maculinea nausithous, Scutellaria hastifolia, artenreiche Au- und Streuwiesengesellschaften.

Projektträger: Landkreis: Straubing-Bogen, Stadt Straubing

Ansprechpartner: Herr Englisch (umweltamt@straubing.de)


Projektname: Alburger Moos

Beschreibung: Gegenstand des Projektes ist die Sicherung und Entwicklung für die niederbayerische Donauniederung typischer Lebensräume. Das Gebiet wird geprägt von verlandeten Donaumäandern und von einer Hochterrassenkante anliegender Niedermoorstandorte mit noch bemerkenswerter Artenausstattung. Ziel ist es, durch die Anlage von Pufferstreifen entlang der Entwässerungsgräben ein lokales Verbundsystem zwischen den flächenhaften Auwiesenbeständen bzw. -standorten aufzubauen. Weitere Schwerpunkte:- Entwicklung von artenreichen, extensiv genutzten Auwiesengesellschaften,- Verbesserung der Wiesenbrüterlebensräume.

Projektträger: Landkreis: Stadt Straubing, Straubing-Bogen, Sonstige Behörden: WWA Deggendorf

Ansprechpartner: Alexander Straub (straub.alexander@landkreis-straubing-bogen.de)


Projektname: Netzwerk Streuobst Bayerischer Vorwald

Beschreibung: Streuobstanbau stellt in der historisch genutzten Kulturlandschaft des Vorwaldes eine Besonderheit und ein markantes Landschaftselement für die bäuerlichen Siedlungsbereiche dar. Vor allem bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde der Streuobstanbau an den klimatisch begünstigten süd- und südwestexponierten Hanglagen sowie um Ortschaften des bayerischen Vorwaldes betrieben. Noch heute prägen vielerorts Streuobstbestände das Erscheinungsbild vieler Einzelgehöfte, Weiler und Dörfer dieses Naturraumes. Der Raum Neukirchen ist bis heute neben dem Lallinger Winkel, sogar als das bedeutendste Obstanbaugebiet des gesamten Bayerischen Waldes erhalten geblieben.Streuobstbestände bestimmen nicht nur das historisch gewachsenen Landschaftsbild des Vorwaldes. Sie sind zugleich auch Rückzugsgebiet für landkreisbedeutsame, z.T. auch für überregional bedeutsame Tier- und Pflanzenarten unserer Heimat. Zu nennen wären beispielsweise die regelmäßigen Vorkommen des Grünspechtes, die hohe Siedlungsdichte des Neuntöters oder das häufige Auftreten des Gartenrotschwanzes in den Streuobstgebieten. Magerwiesenreste mit ihrem reichhaltigen Blütenflor sind heute zudem häufig gekoppelt mit der Existenz von Streuobstbeständen.Auch verschiedene Insektenarten, wie z.B. die Feldgrille, der Warzenbeißer oder der Schachbrettfalter besitzen in den güllefreien Streuobstwiesen ein wichtiges Schwerpunktvorkommen im bayerischen Vorwald. Über das Projekt werden vorhandene, aber überalterte Streuobstbestände gepflegt und durch Neupflanzungen ergänzt sowie neue Streuobstbestände und andere Biotopstrukturen (z. B. Hecken) angelegt. Flankierend erfolgen Beratungen zu AUM.Langfristig sollen sich alle 23 Gemeinden der ILE nord23 an der Projektumsetzung beteiligen!

Projektträger: Gemeinde: Ascha, Falkenfels, Neukirchen, Perasdorf, Sankt Englmar, Steinach, Wiesenfelden, , Landschaftspflegeverband: Straubing-Bogen

Ansprechpartner: Margot Shimokawa (margot.shimokawa@reg-nb.bayern.de)


Projektname: Donaurandbruch

Beschreibung: Im Arten- und Biotopschutzprogramm für den Landkreis Straubing- Bogen (StMLU 1991) wurde der Donaurandbruch als Schwerpunktgebiet des Naturschutzes ausgewiesen. Das Gebiet ist Bestandteil einer länderübergreifenden Biotopverbundachse entlang der Donau, vergleichbare Standorte in den Nachbarlandkreisen an der Donau sind z. B. bei Winzer (DEG), Jochenstein (PA) oder am Scheuchenberg (R) anzutreffen. Die Ausweisung mehrerer Schutzgebiete unterstreicht die hohe naturschutz-fachliche Wertigkeit des Gebiets. Trotz hoheitlichen Schutzes besonders wertvoller Flächen sind weite Bereiche von Verbrachung und Verbuschung betroffen. Wie in den aktuellen Untersuchungen (ENGL 2000) festgestellt wurde, kam es in den letzten Jahrzehnten gebietsweise zu einem deutlichen Rückgang wertbestimmender Arten und einer Verkleinerung und Verinselung wertvoller Lebensräume. Durch Pflegemaßnahmen des Landschaftspflegeverbands in den letzten Jahren konnte diese Entwicklung punktuell verzögert werden, mangels Flächenzugriff konnten die fachlich erforderlichen umfassenden Sicherungs- und Entwicklungsmaßnahmen allerdings bislang nicht realisiert werden. Der Landkreis Straubing-Bogen beabsichtigt durch Ankauf und Pacht im Rahmen des Projekts Flächen zu sichern, die Pflegemaßnahmen werden vom Landschaftspflegeverband durchgeführt.

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Projektträger: Landkreis: Straubing-Bogen

Ansprechpartner: Alexander Straub (Straub.Alexander@landkreis-straubing-bogen.de)


Projektname: Landschaftsplanumsetzung Aiterhofen

Beschreibung: Umsetzung des 1998 genehmigten Landschaftsplans: Neben der Renaturierung der Aiterach in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt Deggendorf wurden v.a. Verträge nach dem Vertragsnaturschutzprogramm zur Minimierung von Stoffeinträgen in die Aiterach abgeschlossen. Ferner wurden Hecken, Feldgehölze und Streuobstwiesen gepflanzt.

Projektträger: Gemeinde: Aiterhofen, Sonstige Behörden: WWA Deggendorf

Ansprechpartner: Landratsamt Straubing-Bogen (landratsamt@landkreis-straubing-bogen.de)