Best-Practice-Projekt: Günztal Weiderind

Modellcharakter

Rinder der stark gefährdete Rasse Original Braunvieh

Im Rahmen des Projekts werden in vorbildlicher Weise die verschiedenen Aspekte der Bayerischen Biodiversitätsstrategie miteinander verknüpft: Durch die naturschutzorientierte Beweidung wird ein alternativer Weg für den Erhalt der Biodiversität des Auengrünlands beschritten, inmitten einer Region, die ansonsten von einer intensiven Mähwirtschaft geprägt ist. Außerdem wird hier Naturschutz mit dem Thema Agrobiodiversität verknüpft: als Weidetiere kommen Rinder der stark gefährdete Rasse „Original Braunvieh“ zum Einsatz. Besonders hervorzuheben ist aber die intensive Vernetzung von Naturschutz, Landwirtschaft und Verbrauchern. Gemeinsam wird eine nachhaltig tragfähige Wertschöpfungskette aufgebaut. Die Vermarktung des Weiderindfleischs erfolgt unter dem Marke „Günztal Weiderind“. Naturschutz, den man auch schmecken kann: Das Original Braunvieh ist deshalb von der Verbraucherorganisation Slow Food Deutschland auf die „Arche des Geschmacks“ aufgenommen worden.

Träger

Stiftung Kulturlandschaft Günztal

www.guenztal.de